CAVALETTI – Gymnastik für Körper und Kopf

Bild: FYPS im CAVALETTI-Halbkreis - 19.09.2026

Cavaletti-Training, also das Gehen oder Traben über Cavaletti-Stangen, ist schon seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil meiner FITNESS-PFOTEN-Trainingsstunden.

Warum ich CAVALETTI-Training so wichtig finde?

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: WEIL ES DEN HUNDEN GUTTUT!

Beim Cavaletti-Training werden nicht nur Konzentration und Koordination der Pfoten geschult. Es steckt noch viel mehr dahinter.

Cavaletti ist Gymnastik für den Hund. Es verbessert die Körperwahrnehmung, trainiert die Bauch- und Rumpfmuskulatur, kann das Gangbild positiv beeinflussen und fördert die Balance und Trittsicherheit.

Und das Schöne daran: Man kann bereits sehr früh mit einem jungen Hund beginnen und das Cavaletti-Training kann uns tatsächlich ein ganzes Hundeleben lang begleiten.

Auch Senior-Hunde profitieren davon – sei es, um Beweglichkeit und Fitness möglichst lange zu erhalten oder einfach als kleine, gut dosierte Senioren-Sporteinheit.

Und auch in der Rekonvaleszenz nach Erkrankungen kann Cavaletti-Training – natürlich immer passend zum jeweiligen Gesundheitszustand und unter fachlicher Anleitung – ein wichtiger Bestandteil des Trainings sein.

Natürlich trainiere ich CAVALETTI auch mit meinen Hunden!

Bei DARJEELING ist vor allem der richtige Stangenabstand wichtig. Kurven und Schlangenlinien fallen ihr deutlich schwerer. Aber genau deshalb üben wir sie!

EULE darf Cavaletti trainieren, weil es sie wunderbar „entschleunigt“.
Ich möchte, dass sie bei dieser Aufgabe ruhig und konzentriert arbeitet – also quasi „still“ arbeitet. 😉

Und genau das ist für mich ein weiterer schöner Effekt des Cavaletti-Trainings: Es fordert nicht nur den Körper, sondern auch den Kopf und hilft manchen Hunden dabei, ihre Energie etwas zu sortieren.

FYPS war noch nicht einmal eine Woche bei mir, da durfte er bereits über seine erste Cavaletti-Stange „turnen“.
Inzwischen konzentriert auch er sich schon richtig gut auf die Stangen. Allerdings muss er sich bei dieser Art der Arbeit manchmal ein bisschen zurücknehmen, damit nicht einfach nur „losgerannt“ wird.

Denn Cavaletti bedeutet: Schauen. Denken. Pfoten sortieren. Und dann erst los!

Und genau das macht diese Form der Beschäftigung so wertvoll.

Gemeinsam bewegen – ohne hochzudrehen

Und damit kommen wir auch zu meiner Lieblingsbotschaft:

Cavaletti-Training ist nicht nur sinnvoll – es macht gemeinsam richtig Freude!

Es beschäftigt den Hund körperlich und mental, ohne dass er dafür hochdrehen oder an seine Grenzen gebracht werden muss.

Richtig aufgebaut und an den jeweiligen Hund angepasst, ist Cavaletti eine tolle Möglichkeit, Bewegung, Körpergefühl, Konzentration und gemeinsames Arbeiten miteinander zu verbinden.

Mein Fazit: CAVALETTI tut gut – vom jungen Hund bis zum Senior.
Und wenn es dabei noch Spaß macht, umso besser!
🐾


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